Hintergrund
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
Social Network I Social Network II Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
Anträge
31.05.2018
Hochwasser- und Überflutungsgefährdung im Bezirk Eimsbüttel während Extremwetterlagen
Starkregenereignisse - Diese Extremwettereignisse müssen unseres Erachtens bei den Planungen von Um- und Neubauten im Bezirk Eimsbüttel berücksichtigt werden! Bis zum Frühjahr 2019 sollte hierfür ein tragfähiges Konzept stehen. Dieses fordert die CDU-Fraktion in ihrem Antrag.
Immer öfter kommt es zu Extremwetterereignissen. Starkregen führt oft dazu, dass die vorhandene Kanalisation die Wassermengen kurzfristig nicht aufnehmen kann. Es kommt zu Rückstauungen und Überschwemmungen. Straßengräben oder Gewässer wie die Tarpenbek, die Mühlenau oder die Kollau erreichen ihre Kapazitätsgrenzen. Betroffen sind sehr häufig die Außenbereiche des Bezirkes wie Schnelsen, Burgwedel, Niendorf-West sowie der Norden Eidelstedts. Unsere Forderungen: 1. Der Bezirksamtsleiter wird gebeten, bis zum Frühjahr 2019 ein belastbares Konzept zu erstellen, das Maßnahmen enthält, welche kurzfristig ergriffen werden können, um baulich auf Extremwettersituationen reagieren zu können. Alle Maßnahmen müssen künftig bei Neu- und Umbauten zwingend einzuhalten werden, um die Bevölkerung dauerhaft zu schützen. 2. Zur Vorbereitung eines solchen Konzeptes wird dem Ausschuss für Grün, Umwelt, Wirtschaft und Verbraucherschutz ein Zwischenbericht gegeben, der Informationen und evaluiertes Datenmaterial der letzten fünf Jahre zu folgenden Teilbereichen enthält: - Versiegelungen von Flächen, Entsiegelungsmaßnahmen und deren Folgen - Verpflichtung zur Ableitung von Abwasser von Grundstücken, Ausstattung von Grundstücken mit Rückstaueinrichtungen, Möglichkeiten der Kontrolle - Anzahl von bezirklichen Überschwemmungsflächen und Berücksichtigung von 100jährigen Hochwasserereignissen - Zustand, Alter und Rohrdurchmesser des Abwasserleitungssystems, Anzahl von Schäden / Rohrbrüchen und Art der Reparaturen und Erneuerungen - Zustand der Gräben, Pflegeintervalle, Darstellung der Veränderungen nach erfolgten Grabensanierungen, Aufnahmekapazitäten, Verrohrungen, Umsetzungsstand des Ziels der Entrohrung, illegale Einleitungen aus angrenzenden Grundstücken - Zustand und Aufnahmekapazitäten der Eimsbüttler Bäche und Gewässer, Ergebnisse und Nutzen von Renaturierungen (bsph. Tarpenbek und Kollau) Die Vorsitzende der Bezirksversammlung wird in diesem Zusammenhang gebeten, die zuständige Fach-behörde zu ersuchen, in Zusammenarbeit mit den zuständigen Dienststellen des Bezirksamtes Eimsbüttel zur Gestaltung dieses Zwischenberichtes im Herbst 2018 alle erforderlichen Erhebungen zur Vorbereitung der Erstellung eines Gesamtkonzeptes zum Umgang mit Hochwasser- und/oder Überflutungslagen für den Bezirk Eimsbüttel zusammenzustellen. Das zu entwickelnde Material sollte zumindest das Verhältnis Versiegelung / Entsiegelung von Bodenflächen und damit verbundene Veränderungen darlegen. Auch die Durchflussquerschnitte der im Bezirk befindlichen Gewässer, das Erkennen von problematischen Gewässerabschnitten und Maßnahmen zu deren Beseitigung sowie die Renaturierung sollen einfließen. Weitere relevante Einflussfaktoren, die im Zuge der Darstellung im Herbst identifiziert werden können, werden berücksichtigt. 3. Ist der Bezirk nicht in der Lage, ein ganzheitliches Konzept innerhalb eines Jahres zu entwickeln, wird im Rahmen einer Ausschreibung ein externes Unternehmen ermittelt, das diese Aufgabe übernimmt, um rechtzeitig auf die nächsten Ereignisse reagieren zu können. Ggf. werden Haushaltsmittel hierfür eingeworben oder umgeschichtet.
Zusatzinformationen zum Download
aktualisiert von Kunrede, 31.05.2018, 16:36 Uhr

Diese Seite in einem sozialen Netzwerk veröffentlichen:

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Yahoo! Bookmarks
  • Windows Live
  • Yigg
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon
Suche
Termine
Hamburg